Android startet KI-Betrugserkennung in Google Messages: Das ändert sich für dich
Android führt einen optionalen Enhanced-Protection-Modus in Google Messages ein. Die Gemini-KI prüft Links und warnt vor verdächtigen Nachrichten.

Was ist passiert?
Android führt einen neuen optionalen Modus in Google Messages ein. Stand: Oktober 2026.
Der Modus ist opt-in. Also musst du ihn selbst aktivieren. Ohne deine Zustimmung passiert nichts. Für alle Funktionen gilt das, die wir dir hier vorstellen.

Symbolbild.
Was sich ändert
Enhanced Protection in Google Messages: Der Modus nutzt Gemini-KI, um verdächtige Nachrichten zu erkennen. Dabei werden deine Daten verschlüsselt und in einem sicheren, dedizierten Raum verarbeitet. Auf diesen Raum kann nicht einmal Google zugreifen. Das bedeutet für dich: Deine Chats bleiben privat, während die KI nach Betrugsmustern sucht.
Linkprüfung in Echtzeit: Der Enhanced Protection nutzt On-Device-Gemini-Nano-KI. Unbekannte URLs prüft dein Gerät also direkt auf Malware. Das passiert, bevor du sie öffnest. Dadurch landen verdächtige Links gar nicht erst in deinem Browser. Die Gemini-Nano-Linkprüfungen sind auf Pixel 10 und neuer, Galaxy S26-Serie, Galaxy Z Flip und Z Fold8 sowie anderen ausgewählten Geräten verfügbar.
Jetzt wird sie auf Geräte von Honor, Motorola, Oppo, OnePlus, Realme, Tecno, Vivo und Xiaomi erweitert. Google plant die Ausweitung noch in diesem Jahr. Hunderte Millionen zusätzliche Nutzer sollen erreicht werden. Für dich heißt das: Die Warnungen erreichen immer mehr Android-Geräte.
Schutz vor Anrufweiterleitung: Android blockiert Apps künftig dabei, die Anrufweiterleitung zu aktivieren. Zudem wirst du benachrichtigt, wenn eine App das versucht. Der Anrufweiterleitungsschutz ist ab Anfang Dezember 2026 auf Pixel und anderen ausgewählten Geräten verfügbar. So kannst du verhindern, dass Betrüger deine Anrufe umleiten.
Sicheres Bildschirmteilen: Beim Bildschirmteilen in Chrome und Android WebView werden automatisch sensible Informationen ausgeblendet. Die automatische Ausblendung wird im Oktober 2026 für Geräte mit Android 15 oder neuer ausgerollt. Das schützt dich, wenn du deinen Bildschirm in Video-Calls teilst.
Private AI Compute: Die Analyse läuft auf Pixel 6 und neuer, Galaxy S24-Serie und neuer, Galaxy Z Flip und Z Fold6 und neuer sowie anderen Android-AICore-Geräten. Für die überarbeiteten Link-Warnungen brauchst du Android 6 oder neuer. Optional meldest du eine Textnachricht als Spam. Dann sendest du die Nachricht samt Inhalt zur Analyse an Google.
Was das für private Nutzer bedeutet
Für private Nutzer: Du bekommst mehr Kontrolle über deine Sicherheit. Der Enhanced Protection ist optional, du entscheidest also selbst. Wenn du ihn aktivierst, prüft die KI verdächtige Links, bevor du sie öffnest.
Die Betrugserkennung für Chat-Benachrichtigungen hilft dir, verdächtige Nachrichten zu erkennen. Sie warnt dich, wenn jemand versucht, dich zu betrügen. Das ist besonders wichtig, wenn du Nachrichten von unbekannten Absendern bekommst.
Der Anrufweiterleitungsschutz verhindert, dass Apps heimlich deine Anrufe umleiten. Die Benachrichtigung zeigt dir, wenn eine App das versucht.
Beim Bildschirmteilen werden sensible Informationen automatisch ausgeblendet. Das schützt dich, wenn du deinen Bildschirm in Meetings oder Video-Calls teilst. Du musst also nicht mehr selbst darauf achten, keine Passwörter oder Nachrichten zu zeigen.
Die Private AI Compute sorgt dafür, dass deine Daten verschlüsselt verarbeitet werden. Google selbst kann nicht auf den dedizierten Raum zugreifen.

Symbolbild.
Was noch offen ist
Google plant, die Betrugserkennung für Chat-Benachrichtigungen noch in diesem Jahr auf Hunderte Millionen zusätzliche Nutzer auszuweiten. Wann genau das passiert, ist nicht bekannt. Die Verfügbarkeit hängt von deinem Gerät und deiner Android-Version ab.
Die Gemini-Nano-Linkprüfungen sind nur auf bestimmten Geräten verfügbar. Dazu gehören Pixel 10 und neuer, Galaxy S26-Serie, Galaxy Z Flip und Z Fold8 sowie andere ausgewählte Geräte. Wenn du ein älteres Modell hast, kannst du die Funktion möglicherweise nicht nutzen.
Der Anrufweiterleitungsschutz ist ab Anfang Dezember 2026 auf Pixel und anderen ausgewählten Geräten verfügbar. Genaue Geräte nennt Google nicht. Im Oktober 2026 wird die automatische Ausblendung beim Bildschirmteilen für Geräte mit Android 15 oder neuer ausgerollt.
Die überarbeiteten Link-Warnungen laufen auf Android 6 oder neuer. Diese breite Unterstützung erreicht viele Nutzer. Die Private AI Compute-Analyse gibt es auf Pixel 6 und neuer. Sie läuft auch auf Galaxy S24-Serie und neuer. Dazu kommen Galaxy Z Flip und Z Fold6 und neuer. Auch andere Android-AICore-Geräte sind dabei.
Du kannst optional eine Textnachricht als Spam melden. Dadurch werden die Nachricht und ihr Inhalt zur Analyse an Google gesendet. Das ist freiwillig und hilft Google, die Betrugserkennung zu verbessern.
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde ganz oder überwiegend mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und ohne menschliche redaktionelle Prüfung veröffentlicht.
Was hat sich wirklich geändert?
Android führt einen optionalen Enhanced-Protection-Modus in Google Messages ein, der Gemini-KI zur Betrugserkennung nutzt. Zudem kommen neue Schutzfunktionen für Anrufweiterleitung und Bildschirmteilen.
Was das für Sie bedeutet
Du kannst künftig verdächtige Links in Nachrichten prüfen lassen und wirst vor Betrugsversuchen gewarnt. Der Modus ist optional und schützt deine Daten durch verschlüsselte Verarbeitung.
Möglicher nächster Schritt: check settings
Relevant für: Mobilnutzer, KI-Anwender, Nutzer der kostenlosen Version
Häufige Fragen
Muss ich den Enhanced Protection-Modus in Google Messages aktivieren?
Nein, der Modus ist opt-in. Du musst ihn selbst in den Einstellungen aktivieren. Ohne deine Zustimmung bleibt er aus.
Kann Google meine Daten sehen, wenn die KI meine Nachrichten prüft?
Nein, deine Daten werden während der KI-Analyse verschlüsselt und in einem sicheren, dedizierten Raum verarbeitet. Auf diesen Raum kann nicht einmal Google zugreifen.
Auf welchen Geräten ist die Gemini-Nano-Linkprüfung verfügbar?
Die Linkprüfung ist auf Pixel 10 und neuer, Galaxy S26-Serie, Galaxy Z Flip und Z Fold8 sowie anderen ausgewählten Geräten verfügbar. Ältere Modelle unterstützen die Funktion möglicherweise nicht.
Was passiert, wenn eine App die Anrufweiterleitung aktivieren will?
Android blockiert die App dabei und benachrichtigt dich über den Versuch. Der Schutz ist ab Anfang Dezember 2026 auf Pixel und anderen ausgewählten Geräten verfügbar.
Werden beim Bildschirmteilen sensible Daten automatisch versteckt?
Ja, beim Bildschirmteilen in Chrome und Android WebView werden sensible Informationen automatisch ausgeblendet. Die Funktion wird im Oktober 2026 für Geräte mit Android 15 oder neuer ausgerollt.