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Google benennt Gems in Skills um und startet neue Aufgabenleiste

Google stellt Gemini um: Gems heißen künftig Skills, Spark wird Tasks. Skills lassen sich per Schrägstrich aufrufen und kombinieren. Für Privatkonten ändert sich einiges.

· Kinewz-Redaktion

Was ist passiert?

Damit ändern sich Namen und Bedienung. Die bisherigen KI-Helfer „Gems“ heißen künftig „Skills“. Der Hintergrund-Agent „Gemini Spark“ wird zu „Tasks“. Stand: Oktober 2026.

Für dich bedeutet das: Wenn du Gemini bisher mit eigenen Gems genutzt hast, findest du diese bald unter dem neuen Namen. Die Umstellung betrifft sowohl die App als auch Workspace-Anwendungen wie Docs oder Gmail.

Allerdings gibt es Unterschiede je nach Konto und Zeitpunkt.

Ein aufgeräumter Schreibtisch mit Laptop, auf dem eine Texteingabe mit Schrägstrich zu sehen ist, daneben ein Notizbuch

Was sich ändert

Neue Namen, neue Wege: Skills rufst du über einen Schrägstrich oder das Klammeraffen-Symbol direkt in der Textzeile auf. Das spart Klicks, weil du nicht mehr durch Menüs navigieren musst. Außerdem lassen sich mehrere Skills in einer einzigen Anfrage kombinieren.

Du kannst also beispielsweise einen Skill für Formatierung und einen für inhaltliche Prüfung gleichzeitig ansprechen.

Offener Standard: Google nutzt für Skills den offenen Standard „SKILL.md“ auf Basis von Markdown. Das ist ein textbasiertes Format, das du auch außerhalb von Gemini lesen und bearbeiten kannst. Dadurch bleiben deine Skill-Beschreibungen portabel.

Neue Aufgabenleiste: Über dem Texteingabefeld befindet sich ein Umschalter namens „Task“. Darüber startest du bis zu 15 mehrstufige Aufträge gleichzeitig. Das ist praktisch, wenn du mehrere Recherchen oder Zusammenfassungen parallel laufen lassen willst.

Einschränkungen zum Start: Die Funktionen „Canvas“, „Deep Research“, Video- und Musikgenerierung funktionieren zum Start nicht mit Skills. Auch werden Skills nicht zwischen der Gemini-App und Workspace-Anwendungen wie Docs oder Gmail synchronisiert.

Du musst sie also je nach Umgebung separat anlegen oder nutzen.

Umstellungstermine: Bestehende Gems auf Privatkonten werden ab dem 17. November 2026 automatisch in Skills umgewandelt. Für Bildungseinrichtungen gilt der 1. Juni 2027. Das Experimentier-Werkzeug „Opal“ wird im November 2026 eingestellt.

Was das für private Nutzer bedeutet

Warum es zählt: Die Umbenennung ist mehr als Kosmetik. Du musst deine Gems nicht manuell migrieren, wenn du ein Privatkonto hast – ab dem 17. November 2026 geschieht das automatisch. Prüfe jedoch, ob deine bisherigen Gems als Skills alle gewünschten Funktionen abdecken. Canvas und Deep Research bleiben vorerst außen vor.

Für private Nutzer: Damit Skills für dich funktionieren, muss die Speicherung eigener Aktivitäten eingeschaltet sein. Das ist eine Einstellung in deinem Google-Konto. Ohne diese Freigabe kannst du Skills nicht nutzen.

Prüfe also rechtzeitig, ob die Aktivitätsspeicherung aktiv ist – sonst stehst du nach der Umstellung ohne funktionierende Skills da.

Eine abstrakte Darstellung von mehreren parallel laufenden Aufgabenkästen über einer Eingabezeile, ohne Schrift und ohne

Die direkte Aufruf per Schrägstrich oder Klammeraffe beschleunigt wiederkehrende Aufgaben. Wenn du oft dieselbe Art von Anfrage stellst, kannst du sie als Skill hinterlegen und mit einem Zeichen aufrufen.

Die Kombination mehrerer Skills in einer Anfrage eignet sich für komplexere Arbeitsabläufe, etwa eine Recherche mit anschließender Formatierung.

Die fehlende Synchronisierung zwischen App und Workspace ist ein Knackpunkt. Wenn du Gemini sowohl privat als auch im Job nutzt, musst du deine Skills getrennt pflegen. Das kostet Zeit und führt leicht zu Inkonsistenzen. Hier solltest du abwägen, ob du Skills überhaupt in beiden Umgebungen brauchst.

Hintergrund und Einordnung

Die Umbenennung ist Teil einer längeren Reihe von Namenswechseln bei Google. Bereits im Februar 2024 wurde Bard in Gemini umbenannt, später folgte die Umbenennung von Duet AI zu Gemini for Workspace sowie eine Umstrukturierung von Gemini Advanced in gestaffelte Tarife.

Google selbst hat das Problem eingeräumt: Die AI-Produktleiterin Sissie Hsiao sagte laut einem Bericht, es sei „wirklich kompliziert für die Menschen“, so viele Namen zu haben.

Der laufende Zyklus weiterer Umbenennungen trägt allerdings genau zu jener Verwirrung bei, die Google nach eigenen Angaben beheben will.

Mit dem aktuellen Umbau löst Google verstreute Untermenüs auf und verlagert die Werkzeuge direkt in das zentrale Eingabefeld des Chatbots. Das Unternehmen teilte dies in einem Blogbeitrag mit.

Für dich bedeutet das: Du musst vertraute Funktionen unter neuen Bezeichnungen wiedererlernen, während die Oberfläche gleichzeitig anders sortiert wird.

So gehst du jetzt vor

Prüfe zuerst, ob die Speicherung deiner Aktivitäten in den Kontoeinstellungen eingeschaltet ist. Ohne diese Freigabe kannst du Skills in privaten Google-Konten nicht nutzen.

Kläre das, bevor die automatische Umstellung greift, damit du nach dem 17. November 2026 nicht ohne funktionierende Skills dastehst.

Sichere deine bestehenden Gems lokal, bevor sie automatisch umgewandelt werden. Lade deine hinterlegten Anweisungen und Wissensdateien als Textdatei herunter, falls benötigte Werkzeuge in den neuen Skills noch fehlen.

Das empfiehlt sich besonders, wenn du auf Canvas, Deep Research oder die Video- und Musikgenerierung angewiesen bist, die zum Start nicht mit Skills funktionieren.

  • Prüfe die Aktivitätsspeicherung in deinem Google-Konto.
  • Lade deine Gem-Anweisungen und Referenzdateien vor dem 17. November 2026 herunter.
  • Lege Skills je nach Umgebung separat an, da keine Synchronisierung zwischen App und Workspace erfolgt.
  • Nutze den Schrägstrich oder das Klammeraffen-Symbol, um Skills direkt in der Textzeile aufzurufen.
  • Kombiniere mehrere Skills in einer Anfrage, wenn du komplexere Abläufe abbilden willst.

Wenn du Gemini sowohl privat als auch im Job verwendest, plane zusätzlichen Pflegeaufwand ein. Weil Skills nicht zwischen der Gemini-App und Anwendungen wie Docs oder Gmail abgeglichen werden, musst du sie in beiden Umgebungen getrennt anlegen und aktuell halten.

Überlege dir vorab, ob du Skills überhaupt in beiden Kontexten brauchst.

Worauf du achten solltest

Die Einführung verläuft je nach Kontotyp unterschiedlich. In Unternehmen und Organisationen mit Workspace-Lizenzen verzögert sich die Einführung.

Für Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt ein Teil der Neuerungen vorerst gesperrt. Google schließt die Europäische Union und die Schweiz bei den cloudbasierten Tasks und den zugehörigen Ereignis-Zeitplänen aus.

Die neuen Skills sowie die einfachen Zeitpläne für normale Chats werden hingegen auch im deutschsprachigen Raum für kostenlose und kostenpflichtige Konten freigeschaltet.

Achte auf die Doppelstruktur bei Zeitplänen.

In der Seitenleiste führt Google unter „Zeitpläne“ zwei technisch getrennte Systeme nebeneinander: einfache Zeitpläne für normale Chats, die Textanfragen zu festen Uhrzeiten ausführen und die Antwort bis zu eine Stunde im Voraus berechnen, sowie separate Zeitpläne für die neuen Tasks.

Letztere starten nicht nur nach der Uhrzeit, sondern reagieren über Filter auch auf neue E-Mails in Gmail oder aktuelle Nachrichtenereignisse.

Falls du Tasks nutzen kannst, sei dir der Risiken bewusst. Um Aufgaben auf Webseiten auszuführen, greift Gemini entweder auf deinen lokalen Chrome-Browser samt eingeloggten Konten zu oder nutzt einen Remote-Browser auf Googles Cloud-Servern, der auch bei ausgeschaltetem Gerät weiterarbeitet.

Das System soll vor sensiblen Schritten wie Einkäufen, Passworteingaben oder dem Versenden von Nachrichten eine Bestätigung einholen, doch Google weist selbst darauf hin, dass diese Schutzmechanismen fehleranfällig sind.

Läuft ein Auftrag in der Cloud, lassen sich unbeabsichtigte Aktionen oder die Weitergabe persönlicher Daten unter Umständen nicht rechtzeitig aufhalten.

Die Aufgabenautomatisierung setzt dort, wo sie verfügbar ist, ein Mindestalter von 18 Jahren sowie ein kostenpflichtiges Abonnement der Stufen Google AI Pro oder Ultra voraus.

Was noch offen ist

Ob Google die Synchronisierung zwischen Gemini-App und Workspace später nachreicht, ist nicht belegt. Auch die genaue Ausgestaltung der Task-Leiste geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Offen bleibt etwa, ob die 15 Aufträge ein festes Limit bleiben.

Beim Anbieter prüfen kannst du, ob dein Konto bereits umgestellt ist und welche Skills verfügbar sind.

Die Einstellung von Opal im November 2026 betrifft Nutzer, die das Experimentier-Werkzeug aktiv genutzt haben. Wenn du dort eigene Projekte gespeichert hast, solltest du dich rechtzeitig um eine Sicherung kümmern. Details dazu nennt Google nicht in den vorliegenden Fakten.

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde ganz oder überwiegend mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und ohne menschliche redaktionelle Prüfung veröffentlicht.

Was hat sich wirklich geändert?

Google benennt die bisherigen Gems in Skills um und den Hintergrund-Agenten Gemini Spark in Tasks. Skills lassen sich direkt in der Texteingabe aufrufen und kombinieren; für Privatkonten werden bestehende Gems ab 17. November 2026 automatisch umgewandelt.

Was das für Sie bedeutet

Wenn du Gemini privat oder im Job nutzt, musst du dich an neue Namen gewöhnen. Skills lassen sich schneller aufrufen, aber nicht alle Funktionen unterstützen sie von Anfang an.

Möglicher nächster Schritt: check settings

Relevant für: KI-Anwender, Nutzer der kostenlosen Version, Zahlende Nutzer, Desktop-Nutzer

Häufige Fragen

Was passiert mit meinen bisherigen Gems?

Wenn du ein privates Google-Konto nutzt, werden deine bestehenden Gems ab dem 17. November 2026 automatisch in Skills umgewandelt. Du musst also nichts manuell tun. Allerdings funktionieren nicht alle bisherigen Gems nahtlos weiter, weil Canvas, Deep Research sowie Video- und Musikgenerierung zum Start nicht mit Skills kompatibel sind.

Wie rufe ich Skills in Gemini auf?

Du kannst Skills über einen Schrägstrich oder das Klammeraffen-Symbol direkt in der Textzeile aufrufen. Mehrere Skills lassen sich in einer einzigen Anfrage kombinieren. Dadurch sparst du dir den Weg über Menüs und kannst komplexe Aufgaben in einem Schritt starten.

Warum werden meine Skills nicht in Docs oder Gmail angezeigt?

Skills werden nicht zwischen der Gemini-App und Workspace-Anwendungen wie Docs oder Gmail synchronisiert. Das bedeutet, dass du Skills für jede Umgebung separat anlegen musst. Diese Einschränkung gilt zum Start und kann sich laut den vorliegenden Informationen nicht ändern.

Muss ich etwas tun, damit Skills für mich funktionieren?

Ja, für private Konten muss die Speicherung eigener Aktivitäten eingeschaltet sein. Ohne diese Einstellung kannst du Skills nicht nutzen. Prüfe daher in deinem Google-Konto, ob die Aktivitätsspeicherung aktiviert ist, bevor du Skills ausprobierst.

Wann werden Gems für Geschäftskunden und Bildungseinrichtungen abgeschaltet?

Für Workspace-Geschäftskunden werden Gems ab dem 1. März 2027 abgeschaltet. Für Bildungseinrichtungen gilt der 1. Juni 2027. Privatkonten werden bereits ab dem 17. November 2026 umgestellt. Die Termine unterscheiden sich also je nach Kontotyp.