Meta baut mit Fourier humanoiden Haushaltsroboter Max
Meta hat mit dem chinesischen Start-up Fourier einen humanoiden Roboter namens Max entwickelt. Der Prototyp wiegt 48 Kilogramm und ist 1,5 Meter groß.

Was ist passiert?
Meta hat gemeinsam mit dem chinesischen Robotik-Start-up Fourier Prototypen eines humanoiden Roboters namens Max entwickelt. Der Roboter wiegt etwa 48 Kilogramm und ist ungefähr 1,5 Meter groß. Damit ist Max kein Spielzeug, sondern ein echter Haushaltsroboter-Prototyp.
Die beiden Partner brauchten für die erste Version rund drei Monate. Meta-Mitarbeiter waren dafür etwa zwei Monate in China und arbeiteten im Fourier-Werk in Shanghai. Die Robotik-Vizepräsidentin Li-Chen Miller verbrachte fast zwei Monate vor Ort.

Was passiert ist
Max besitzt einen Bildschirm im Kopf für Gesichtsausdrücke, fünf Lautsprecher und Hände mit fünf Fingern. Damit soll er kleine Objekte greifen können. Als Basis dient Nvidias Roboter-Plattform Jetson AGX Thor, die als Dev-Kit rund 3.132 Euro (3.499 US-Dollar, umgerechnet am 30.10.2026) kostet.
Die Jetson-Thor-Chips von Nvidia ermöglichen zudem die Erkennung von Gesten und Stimmen.
Ende August wurde der erste Prototyp bei einer internen Robotik-Veranstaltung einigen Meta-Angestellten demonstriert.
Im September begannen Meta und Fourier dann mit der Entwicklung eines zweiten Prototyps namens Max 2. Dieser soll einen umgestalteten Oberkörper, verbesserte Hände, einen Projektor und zusätzliche Sensoren zum Treppensteigen besitzen.
Hintergrund und Einordnung
Meta streitet die Arbeit an Robotern nicht ab. Der Konzern bezeichnet das Projekt allerdings als interne Forschung ohne Verkaufspläne. Auf Nachfrage erklärte Meta, dass die Zusammenarbeit mit Fourier auf interne Forschung und experimentelle Zwecke ausgerichtet sei.
Das passt zu den jüngsten Aktivitäten des Konzerns. Meta hat im Frühjahr 2025 das US-amerikanische Robotik-Start-up Assured Robot Intelligence übernommen und in die Meta Superintelligence Labs integriert.
Anfang 2025 stellte Meta außerdem das Open-Source-Framework Meta Partnr für Roboter vor, das zunächst mit Boston Dynamics’ Spot getestet wurde.
Max ist damit Teil einer breiteren Robotik-Strategie. Ein fertiges Produkt für Privathaushalte ist er aber nicht. Die Entwicklung eines zweiten Prototyps zeigt, dass Meta und Fourier weiter an der Technik arbeiten. Ob und wann daraus ein Produkt wird, ist nicht bekannt.
Was das für dich bedeutet – und was nicht
Für deinen Alltag ändert sich durch Max nichts. Es gibt auch keinen Termin für eine mögliche Markteinführung.
Die Meldung ist trotzdem interessant, wenn du die Entwicklung von Haushaltsrobotern verfolgst. Max zeigt, welche Bauteile in solchen Geräten stecken: ein Bildschirm im Kopf, mehrere Lautsprecher, fünffingrige Hände und Nvidias Jetson-Thor-Chips.
Solche Komponenten könnten künftig auch in anderen Robotern auftauchen.
Ein Vergleich mit anderen Anbietern lohnt sich nur bedingt. Figure AI testete sein Basismodell Helix 2.5 in 30 unbekannten Häusern mit einer Gesamterfolgsquote von 56 Prozent.
Tuesday Labs strebt für seinen Voxel Series-1-Roboter ab 2028 erste US-Auslieferungen zu einem geschätzten Preis von rund rund 17.902 Euro (20.000 US-Dollar, umgerechnet am 30.10.2026) an. Beide Beispiele zeigen, wie weit die Branche noch von einem günstigen Alltagsroboter entfernt ist.
So gehst du jetzt vor
- Behandle Max als Forschungsprojekt und nicht als kaufbares Produkt.
- Prüfe bei Interesse die Angaben von Meta und Fourier direkt beim Anbieter.
- Verfolge die Entwicklung von Max 2, wenn dich humanoide Roboter interessieren.
- Vergleiche Robotik-Projekte nicht nur nach Größe und Gewicht, sondern auch nach dem Einsatzzweck.
Sprachsteuerung und der geplante KI-Agent Muse
Max soll Sprachbefehle aus bis zu fünf Metern Entfernung wahrnehmen. Es passt zu einem Gerät, das sich frei im Raum bewegt. Für dich bedeutet das: Ein solcher Roboter müsste nicht per App oder Tastatur angesprochen werden.
Meta dürfte den Roboter künftig von seinem KI-Agenten Muse steuern lassen. Damit würde die Robotik direkt an Metas KI-Strategie andocken, statt ein isoliertes Hardware-Projekt zu bleiben.
Die Kombination aus Fernerkennung und Agentensteuerung ist der eigentliche Hinweis darauf, wohin die Reise gehen könnte.
Ob Muse tatsächlich zum Einsatz kommt, ist allerdings offen. Der Konzern nennt keine Details zur Steuerung, und Max bleibt laut Meta ein internes Forschungsobjekt. Du solltest die Meldung daher als Signal für Metas Richtung lesen, nicht als Produktankündigung.
Zwei Prototypen, zwei Übernahmen und ein offenes Framework
Die Entwicklung von Max ist nur ein Baustein einer größeren Robotik-Strategie. Meta hat im Frühjahr 2025 das US-amerikanische Robotik-Start-up Assured Robot Intelligence übernommen. Der Konzern integrierte es in die Meta Superintelligence Labs.
Zusätzlich stellte Meta Anfang 2025 das Open-Source-Framework Meta Partnr für Roboter vor. Dieses wurde zunächst mit Boston Dynamics’ Spot getestet.
Diese Kombination zeigt, dass Meta nicht nur an einem einzelnen Roboter bastelt. Es gibt eine übernommene KI-Mannschaft, ein offenes Framework für Robotik und nun einen physischen Prototyp aus der Fourier-Kooperation.
Für dich heißt das: Die Wahrscheinlichkeit, dass Meta langfristig im Robotikmarkt mitmischt, ist höher, als eine einzelne Meldung vermuten lässt.
Gleichzeitig bleibt die Zeitachse unklar. Ein marktreifes Produkt ist damit aber nicht verbunden, denn Meta hat weiterhin keine Verkaufspläne genannt.
Was die Branchenvergleiche über den Reifegrad verraten
Ein Blick auf andere Anbieter relativiert die Erwartungen an Max. Figure AI testete sein Basismodell Helix 2.5 in 30 unbekannten Häusern mit einer Gesamterfolgsquote von 56 Prozent.

Tuesday Labs strebt für seinen Voxel Series-1-Roboter ab 2028 erste US-Auslieferungen an. Der geschätzte Preis liegt bei rund rund 17.902 Euro (20.000 US-Dollar, umgerechnet am 30.10.2026).
Für dich folgt daraus eine nüchterne Einordnung: Max ist ein früher Prototyp in einer Branche, die noch an Grundlagen arbeitet.
- Max 2 soll einen umgestalteten Oberkörper, verbesserte Hände, einen Projektor und zusätzliche Sensoren zum Treppensteigen bekommen.
- Der erste Prototyp wurde Ende August intern einigen Meta-Angestellten demonstriert.
- Die Basis, Nvidias Jetson AGX Thor, kostet als Dev-Kit rund 3.132 Euro (3.499 US-Dollar, umgerechnet am 30.10.2026).
- Meta bezeichnet die Fourier-Zusammenarbeit als interne Forschung und experimentelle Zwecke.
Diese Punkte solltest du im Kopf behalten, wenn du künftige Meldungen zu Max liest. Sie zeigen, dass die Hardware konkret wird, die Vermarktung aber weiterhin ausgeschlossen ist.
Der zweite Prototyp Max 2 soll einen umgestalteten Oberkörper, verbesserte Hände, einen Projektor und zusätzliche Sensoren zum Treppensteigen bekommen. Die Entwicklung von Max 2 begann im September, also kurz nach der internen Demonstration des ersten Prototyps Ende August.
Du siehst daran, dass die beiden Partner die Technik zügig weiterentwickeln statt den ersten Entwurf als fertig zu betrachten.
Im Frühjahr 2025 übernahm der Konzern das US-amerikanische Robotik-Start-up Assured Robot Intelligence und integrierte es in die Meta Superintelligence Labs.
Bereits Anfang 2025 stellte Meta außerdem das Open-Source-Framework Meta Partnr für Roboter vor, das zunächst mit Boston Dynamics’ Spot getestet wurde.
Für dich bleibt entscheidend, wie Meta das Projekt selbst einordnet. Der Konzern erklärt auf Nachfrage, dass es sich um ein internes Projekt handelt und keine Pläne für einen Verkauf der Roboter bestehen.
Die Zusammenarbeit mit Fourier sei auf interne Forschung und experimentelle Zwecke ausgerichtet. Du solltest Max deshalb weiterhin als Forschungsprojekt behandeln und nicht als Gerät, das bald in deinem Haushalt stehen könnte.
Was noch offen ist
Offen bleibt, ob Meta und Fourier Max 2 fertigstellen und ob daraus jemals ein Produkt für Privatnutzer wird. Zudem ist unklar, welche Funktionen Max im Alltag tatsächlich zuverlässig beherrscht. Beim Anbieter prüfen lässt sich derzeit nur der Stand der Prototypen.
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde ganz oder überwiegend mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und ohne menschliche redaktionelle Prüfung veröffentlicht.
Was hat sich wirklich geändert?
Meta hat gemeinsam mit Fourier Prototypen des humanoiden Roboters Max gebaut. Das Projekt ist interne Forschung ohne Verkaufspläne.
Was das für Sie bedeutet
Für dich ändert sich nichts im Alltag: Max ist ein internes Forschungsprojekt ohne Verkaufspläne. Die Meldung zeigt aber, wohin die Robotik bei Meta geht.
Möglicher nächster Schritt: Kein Handlungsbedarf
Relevant für: KI-Anwender, Familien
Häufige Fragen
Kann ich den Roboter Max kaufen?
Nein. Meta bezeichnet das Projekt als interne Forschung und hat keine Verkaufspläne genannt. Einen Preis oder Termin für Privatnutzer gibt es nicht.
Wie groß und schwer ist Max?
Max wiegt etwa 48 Kilogramm und ist ungefähr 1,5 Meter groß. Damit ist er deutlich größer als ein Staubsaugerroboter.
Was kann Max?
Max besitzt einen Bildschirm im Kopf für Gesichtsausdrücke, fünf Lautsprecher und Hände mit fünf Fingern. Die Jetson-Thor-Chips von Nvidia ermöglichen die Erkennung von Gesten und Stimmen.
Was ist Max 2?
Max 2 ist der zweite Prototyp, an dem Meta und Fourier seit September arbeiten. Er soll einen umgestalteten Oberkörper, verbesserte Hände, einen Projektor und zusätzliche Sensoren zum Treppensteigen besitzen.
Wie lange dauerte die Entwicklung von Max?
Meta und Fourier entwickelten den humanoiden Roboter Max in rund drei Monaten. Meta-Mitarbeiter waren dafür etwa zwei Monate in China im Fourier-Werk in Shanghai.


